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Institut für Europa- und Völkerrecht (IEVR)

Die rechtlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts sind durch eine zunehmende Vielschichtigkeit und Dynamik geprägt. Die globale Rechtsordnung steht mehr denn je vor einer Vielzahl komplexer Veränderungen, die sowohl das internationale Recht als auch das Europarecht betreffen.

Die anhaltenden geopolitischen Spannungen, Fragen der internationalen Sicherheitsarchitektur und der Schutz der Menschenrechte stehen ebenso im Fokus wie die Weiterentwicklung des europäischen Integrationsprozesses, die Reform der EU-Institutionen und die Rechtsstaatlichkeit innerhalb der EU und weltweit. Zudem werfen neue technologische Entwicklungen fundamentale Rechtsfragen auf, die bis in die Grundlagen der Rechtssetzung und Rechtsanwendung reichen und einer überstaatlichen rechtlichen Betrachtung bedürfen. Die wachsende Bedeutung internationaler und europäischer Normen in einem zunehmend vernetzten globalen Umfeld erfordert eine vertiefte und fundierte Auseinandersetzung des Zusammenspiels zwischen nationalem, europäischem und internationalem Recht.

In einer Zeit globaler und tiefgreifender Veränderung der internationalen Rechtsordnung und Zusammenarbeit setzt sich das Institut mit grundlegenden und aktuellen Herausforderungen auseinander, die das Verhältnis zwischen Staaten, internationalen Organisationen und supranationalen Institutionen und der Wirtschaft prägen.

Besondere Forschungsschwerpunkte setzt das Institut auf die Regulierung neuer Technologien sowie das Life Sciences-Recht – zwei Rechtsbereiche, die angesichts des technologischen Fortschritts und revolutionärer Innovationen besonders an Bedeutung gewinnen. Die Regulierung neuer Technologien befasst sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen und Mechanismen zur Steuerung und Kontrolle innovativer technologischer Entwicklungen, insbesondere in Bereichen wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz (KI), autonome Systeme und Robotik, um die Einhaltung rechtlicher Standards sowie Rechtssicherheit zu gewährleisten. Das Life Sciences Recht untersucht die rechtlichen Rahmenbedingungen für biowissenschaftliche und medizinische Innovationen, einschließlich der Regulierung von Arzneimitteln, Medizinprodukten, Biotechnologie, Gentechnik und sowie synthetischer Biologie und damit zusammenhängenden rechtlichen und ethischen Fragestellungen.

Leitung des Instituts für Europa- und Völkerrecht (IEVR)

Prof. Dr. iur. Claudia Seitz

Professorin für Öffentliches Recht, Europarecht, Völkerrecht und Life Sciences Recht

zur Person(https://www.ufl.li/personen/prof-dr-iur-claudia-seitz-470)

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Forschungsschwerpunkte

Europarecht(https://www.ufl.li/forschung/europarecht)

Life Sciences Recht(https://www.ufl.li/forschung/life-sciences-recht)

Internationales Recht(https://www.ufl.li/forschung/internationales-recht)

Recht neuer Technologien(https://www.ufl.li/forschung/recht-neuer-technologien)

Aktuelles

NATO International Legal Conference

Prof. Dr. Claudia Seitz sprach am 29 April 2025 auf Einladung der NATO in Brüssel über rechtliche Herausforderungen neuer Biotechnologien zum Thema «Advances in Biotechnology and Human Enhancement Technologies: Legal Challenges for Responsible Innovation and Security Governance». Ihr Vortrag wurde international mit großer Anerkennung aufgenommen und stärkt die globale Sichtbarkeit ihrer Forschung an der UFL.