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Internationales Recht
Der Forschungsschwerpunkt im internationalen Recht umfasst grundlegenden Prinzipien des Völkerrechts, seine Entwicklung sowie die Wechselwirkungen mit nationalen Rechtsordnungen und der internationalen Politik und das Verhältnis von Multilateralismus, Plurilateralismus und Bilaterateralismus, insbesondere im Hinblick auf die weiteren Forschungsschwerpunkte des Instituts.
Leitung des Instituts für Europa- und Völkerrecht (IEVR)
Prof. Dr. iur. Claudia Seitz
Professorin für Öffentliches Recht, Europarecht, Völkerrecht und Life Sciences Recht
zur Person(https://www.ufl.li/personen/prof-dr-iur-claudia-seitz-470)
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Der Forschungsschwerpunkt im internationalen Recht befasst sich insbesondere mit der wissenschaftlichen Erforschung und praxisnahen Vermittlung des internationalen Rechts vor dem Hintergrund aktueller geopolitischer Herausforderungen. Die zunehmenden Spannungen zwischen globalen Akteuren, die Veränderungen in der internationalen Sicherheitsarchitektur und die Fragmentierung des internationalen Rechtsraums machen eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Grundlagen und Mechanismen des Völkerrechts unerlässlich. Dies gewinnt insbesondere vor dem Herausforderungen neuer Technologien an Bedeutung.
Ein zentraler Forschungsschwerpunkt liegt auf der Rolle des Multilateralismus, Plurilateralismus und Bilateralismus in der internationalen Rechtsordnung. Während multilaterale Abkommen und Institutionen wie die Vereinten Nationen weiterhin zentrale Stützen der globalen Ordnung bilden, gewinnen plurilaterale und bilaterale Kooperationsformen an Bedeutung – sei es im Bereich der internationalen Handelspolitik, der Sicherheitspartnerschaften oder der regionalen Integration. Das Institut analysiert diese Dynamiken und ihre Auswirkungen auf die Stabilität des Völkerrechts sowie die Durchsetzung internationaler Normen.
Darüber hinaus setzt sich das Institut intensiv mit den völkerrechtlichen Implikationen neuer Technologien auseinander.